Ist noch nicht lang Weihnachten vorbei,schon wollt ihr wieder Eier suchen. Ihr seid ja wie die Supermärkte,welche im Februar schon Osterhasen anbieten.
Wenn man es sich recht überlegt dann geht der Weihnachtswahnsinn von mitte August bis ende Januar. ...also fast ein halbes jahr. Es wird immer irrer und grotesker... Man kann diesem irrsinn auch nicht entkommen Ausser im wald in einer höhle lebend Was gar nicht so übel wäre...wenn jane ab und zu vorbeikommt und kuchen bringt
Ich auch und von besinnlicher Weihnachtszeit kann ja sowieso schon lange keine Rede mehr sein. Zwei Tage vor Weihnachten haben Sie hier in eienm Geschäft die Osterdeko aufgebaut. Aber anscheinend springen die Kunden darauf an sonst würden sie die Verkaufsflächen für was anderes nutzen.
Wenn ich dazu meine Meinung kundgeben darf? Was hat der Konsumwahn, was haben die meterhohen Geschenktürme unter einem Weihnachtsbaum mit Weihnachten zu tun? Ist Weihnachten wirklich erfunden worden, um eine sinnfreie Geschenkorgie durchzuführen? Weihnachten sozusagen als schmückender Hintergrund (sinn)entleerter Herzen?
Da war mal etwas anderes. Die Weihnachtsgeschichte. Die Geburt Jesu. Eine gute Botschaft für die Welt. Eine Krippe. Stroh. Maria. Josef. Das Kind. Jesus. Kein Platz in der Herberge.
Wenn ich die Weihnachtsgeschichte lese, wenn ich mir diese Geschichte vorstelle, ist das verstörend und gleichzeitig wunderschön. Und doch ist bei den Weihnachtsgedanken die Passion im Hintergrund. Karfreitag. Der Tod Jesu. Aber auch Ostern. Ich habe gelernt das Ostern das eigentliche Fest der Christenheit ist. Die Rettung, in Form eines Menschen (und Juden) namens Jesus. Eine Auferstehung. Abseits von infantilem Hollywood Kitsch.
Den Hollywood Kitsch hat, nicht zuletzt, unsere Generation zu verantworten. Weihnachten mit dem Weihnachtsmann, Ostern mit dem Osterhasen. Und Konsum, Müll, geistige Leere, Geschichtsvergessenheit. Auch unsere Generation, auch ich, sollte beschämt schweigen.
Beschämt schweigen heisst aber auch sich erinnern dürfen an die Wurzeln der christlich-jüdischen Tradition. Abseits der infantilen Erneuerungen.
Es ist letztlich an uns, an jedem Einzelnen, was an Weihnachten (und Ostern) geschieht, welche Traditionen wir leben. Ich jedenfalls habe mich aus dem Konsumterror verabschiedet. Ich brauche keine zusätzlichen irdischen Güter. Ich brauche keinen geistigen und stofflichen Ballast. Was zählt ist das Wort. Nur das Wort.